Skandal vor Gericht: Wenn Staatsanwälte verrücktspielen

Sie machen öfters einen schlechten Job!

Sind Staatsanwälte eigentlich noch bei Trost? Diese berechtigte Frage muss man sich stellen, wenn man als Gerichtsreporter regelmäßig den Prozessen vor den verschiedenen Strafkammern am Bezirksgericht Luxemburg beiwohnt. Da kann man nicht nur, da muss man ins Grübeln kommen. Denn diese Männer und Frauen, die eigentlich dazu da sind, die Interessen der Allgemeinheit, der Luxemburger Gesellschaft zu vertreten, machen öfters einen schlechten Job. Sie sitzen oben hinter dem Richterpult, zur rechten Seite des Richterkollegiums und präsentieren zum Schluss der Sitzung ihren Strafantrag. Den sie fein säuberlich im stillen Kämmerlein schriftlich vorbereitet haben und dann im Gerichtssaal herunterrasseln. Geschehe was wolle, sie nehmen es nicht auf, sie hören nicht zu und wenn, werden sie trotzdem nichts an dem vor dem Prozess bereits zu Blatt Gebrachten ändern. Für diese Männer und Frauen könnte man sich glatt die manchmal stundenlange Debatte sparen, denn sie geht auf skandalöse Art und Weise an ihnen vorbei.

Beispiele gefällig? Die stehen in der brandaktuellen neuen Nummer von “Privat“ (263)

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