22.02.2012 / EILMELDUNG *** Hat Bâtonnier Guy Harles drei Millionen Euro in Spanien versiebt? *** AKTUALISIERT ***
Spanische Familie reichte Klage in Madrid ein
Eigenbericht aus unserer Redaktion
Schwerer Vorwurf gegen den Chef der Rechtsanwälte in der Hauptstadt Luxemburg. Eine Familie aus Spanien wirft Bâtonnier Guy Harles vor, drei Millionen Euro als Verwalter der Firma Aircater versiebt zu haben. Demnach hat er das Geld als damaliger Präsident vom Verwaltungsrat der spanischen Gesellschaft „Air Carter“, einem Catering-Unternehmen für Fluggesellschaften, bei der Geschäftsaufgabe besagter Firma zu Ungunsten der Kläger verwaltet.
Der spanischen Familie gehört eine holländische Firma, die an dem Catering-Unternehmen beteiligt ist. Sie macht Harles für ein Manktum an Geldeinnahmen von 3 Millionen Euro verantwortlich. Es geht also nicht um Unterschlagung, wie RTL heute Nachmittag berichtete, sondern um eine Klage wegen potentieller Misswirtschaft, bei der die Kläger die drei ihnen entgangenen Millionen vom Anwalt aus Luxemburg zurückerhalten wollen. Aus diesem Grund reichten sie in Madrid eine entsprechende Klage ein. Solange kein rechtskräftiges Urteil in dieser Sache gesprochen wurde, gilt Guy Harles selbstverständlich als unschuldig.


