03.09.2010 / Lobbyismus, Lulling und Goebbels
Man hat eben die Freunde, die man verdient!
Eigenkommentar aus unserer Redaktion
So langsam wird es doch Zeit, die tolle Astrid Lulling aus dem Verkehr zu ziehen! Die uralte EU-Abgeordnete, deren schrille Stimme und festgefahrenen Meinungen fast immer im Dienst dieser oder jener Lobby stehen, hat jetzt im früheren LSAP-Minister und heutigen EU-Parlamentskollegen Robert Goebbels einen neuen Freund gefunden. Was an sich normal ist, da Goebbels sich auch äußerst gerne vor den Karren dieser oder jener Lobby spannen lässt, natürlich immer ohne persönliche Vorteilnahme, was sich ja von selbst versteht. Jetzt sind also beide dabei vereint, der „Gentechnik-Lobby“ unter die Arme zu greifen. Dass Lulling dabei über Leichen gehen kann (dies soll keine billige Anspielung auf das total falsche Gerücht eines in ihrem Bett anno dazumal verstorbenen Liebhabers sein), hat sie in ihrer politischen Karriere bereits mehrmals bewiesen. Denn welcher Politiker hat es, außer Lulling, geschafft, auf dem Luxemburger Politparkett zuerst bei der LSAP eine Rolle zu spielen, dann dort rauszufliegen und in die inzwischen verstorbene SDP zu wechseln, um schließlich bei der CSV Karriere zu machen? Das nennt man Opportunismus und politische Konsequenz!
Ob dieser Zuspruch, den Lulling jetzt in einem offenen Brief an Goebbels ausdrückte, den bereits in Sachen Lobbyismus angeschlagenen Goebbels wirklich erfreut?

